Ursachen und Symptome bei Nervenschmerzen

Neuropathische Schmerzen, auch als Nervenschmerzen bekannt, entstehen durch Schädigungen oder Erkrankungen von Nervenstrukturen. Die Ursachen sind vielfältig, sie entstehen beispielsweise durch Verletzungen bei Operationen oder im Rahmen von Erkrankungen wie Diabetes oder Multipler Sklerose. Diese Nervenschädigungen können mit der Zeit irreversibel werden, das heißt, sie bilden sich nicht mehr zurück. Die Folge davon ist, dass der neuropathische Schmerz chronisch wird. 

Charakteristisch für den neuropathischen Schmerz ist eine veränderte Hautsensibilität. Bestimmte Reize wie Wärme, Kälte, Druck oder Berührungen werden übermäßig oder vermindert stark empfunden. Der Schmerz an sich äußert sich brennend, stechend, kribbelnd, einschießend oder ausstrahlend. Im Unterschied zu Rücken- oder Kopfschmerzen liegt hier eine schmerzhafte Nervenschädigung zugrunde. Unabhängig von der Art der Entstehung – mechanisch, entzündlich, stoffwechselbedingt, toxisch – werden unter dem Begriff Neuropathie vor allem Erkrankungen des peripheren Nervensystems zusammengefasst, doch auch das ZNS kann von Nervenerkrankungen betroffen sein.

Ursachen und Symptome von Nervenschmerzen